<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>STIPENDIATEN Archive - TUK-STIFTUNG</title>
	<atom:link href="https://tuk-stiftung.de/category/stipendiaten/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://tuk-stiftung.de/category/stipendiaten/</link>
	<description>Stipendien - Foerderprogramm - Forschungs-Stipendien an Post-Graduierte und Doktoranden</description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Jan 2026 09:12:33 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9</generator>
	<item>
		<title>Moralische Kompetenzen und KI</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/moralische-kompetenzen-und-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tuk stiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 10:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tuk-stiftung.de/?p=15678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Rolle spielt moralisches Verständnis für moralische Kompetenzen im 21. Jahrhundert – und wie können wir diese Fähigkeit in einer zunehmend technologisierten Welt erhalten sowie weiterentwickeln?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/moralische-kompetenzen-und-ki/">Moralische Kompetenzen und KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Valena Reich</h4>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-15679 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture.jpg" alt="" width="450" height="454" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-66x66.jpg 66w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-150x150.jpg 150w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-200x202.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-297x300.jpg 297w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-400x404.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-600x605.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-768x775.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-800x807.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-1200x1211.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-1522x1536.jpg 1522w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture-1586x1600.jpg 1586w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/12/Profile-picture.jpg 2017w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Welche Rolle spielt moralisches Verständnis für moralische Kompetenzen im 21. Jahrhundert – und wie können wir diese Fähigkeit in einer zunehmend technologisierten Welt erhalten sowie weiterentwickeln? Von dieser Leitfrage ausgehend untersucht Valenas Forschung zentrale Unterfragen an der Schnittstelle von Moralphilosophie und KI-Ethik.</p>
<p>Dazu gehören: Welche Fähigkeiten müssen Menschen besitzen, um autonome moralische Urteile fällen zu können? Welche moralischen Kompetenzen sind in einer digitalisierten Welt besonders gefährdet? Wie sollten wir damit umgehen, dass KI-Systeme zunehmend als vermeintliche moralische Instanzen auftreten?</p>
<p>Derzeit absolviert Valena einen Master (BPhil) in Philosophie an der Universität Oxford. Zuletzt war sie als Policy Analyst für die PHG Foundation tätig. Zuvor hat Valena einen Master (MPhil) in Ethik von KI, Daten und Algorithmen an der Universität Cambridge als Gates Scholar abgeschlossen und den Bachelor (BA) in Philosophie am King’s College London erworben. Darüber hinaus engagiert sie sich in sozialen Projekten (als Teil von <em>We and AI</em>) und arbeitet insgesamt an Standards für die verantwortungsvolle Integration von KI.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/moralische-kompetenzen-und-ki/">Moralische Kompetenzen und KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die neuen Machtdynamiken der Künstlichen Intelligenz</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/die-neuen-machtdynamiken-der-kuenstlichen-intelligenz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tuk stiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 10:38:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tuk-stiftung.de/?p=15676</guid>

					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz ist nicht nur ein technisches Artefakt, sondern auch ein Machtinstrument.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/die-neuen-machtdynamiken-der-kuenstlichen-intelligenz/">Die neuen Machtdynamiken der Künstlichen Intelligenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Helena Hinkel</h4>
<h4><img decoding="async" class="wp-image-15631 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225.jpg" alt="" width="530" height="354" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-225.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></h4>
<p>Künstliche Intelligenz ist nicht nur ein technisches Artefakt, sondern auch ein Machtinstrument. Helena forscht in ihrem Master of Philosophy &#8222;Ethics of AI&#8220; an der University of Cambridge, wie sich traditionelle Machtdynamiken verändern, wenn sie in neuartige Mensch-Maschine-Interaktionen umgewandelt werden.</p>
<p>Insbesondere interessiert Helena sich dafür, wie politische und wirtschaftliche KI-Entscheidungssysteme Macht über die Menschen, die von ihren Entscheidungen betroffen sind, ausüben. Sie untersucht, wie die zugrundeliegenden Kräfte zwischen diesen Akteuren Handlungsfähigkeit, Verantwortlichkeit und Gerechtigkeit prägen und wie diese zum Wohl der Gesellschaft genutzt werden können.</p>
<p>Vor ihrem aktuellen Masterstudium absolvierte Helena einen Integrated Master in Computer Science an der University of Oxford und engagierte sich für die Gestaltung einer gerechteren und inklusiveren digitalen Welt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang arbeitete Helena als Graduate Professional bei den Vereinten Nationen in Genf im Rahmen des Programms „Security and Technology“ am United Nations Institute for Disarmament Research (UNIDIR). In dieser Funktion forschte sie zu den sicherheits- und friedenspolitischen Herausforderungen der digitalen Transformation und unterstützte Staaten bei der Entwicklung nationaler Politiken, die mit dem UN-Rahmen für verantwortungsvolles staatliches Verhalten im digitalen Raum übereinstimmen. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit lag auf der Integration von Geschlechterperspektiven und Menschenrechten in sicherheitspolitische Ansätze. Darüber hinaus trug Helena maßgeblich zur erfolgreichen Durchführung der ersten UNIDIR Global Conference on AI, Security and Ethics 2025 bei – einem zentralen Forum für den internationalen Dialog über die ethischen und sicherheitspolitischen Implikationen von KI.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/die-neuen-machtdynamiken-der-kuenstlichen-intelligenz/">Die neuen Machtdynamiken der Künstlichen Intelligenz</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das komplexe System der handlungsfähigen KI</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/das-komplexe-system-der-handlungsfaehigen-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tuk stiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 11:47:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tuk-stiftung.de/?p=15655</guid>

					<description><![CDATA[<p>Handlungsfähige bzw. agentische KI unterscheidet sich von herkömmlicher KI vor allem durch ihre Autonomie, Anpassungsfähigkeit und Fähigkeit zur eigenständigen Entscheidungsfindung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/das-komplexe-system-der-handlungsfaehigen-ki/">Das komplexe System der handlungsfähigen KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Julius Schulte</h4>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15629 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1.jpg" alt="" width="530" height="353" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-213-1.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></p>
<p>Handlungsfähige bzw. agentische KI unterscheidet sich von herkömmlicher KI vor allem durch ihre Autonomie, Anpassungsfähigkeit und Fähigkeit zur eigenständigen Entscheidungsfindung. Wie wird sich das komplexe System von KI Agenten im Zusammenspiel mit ihren Gesellschaften entwickeln? Welche Auswirkungen haben die Rahmenbedingungen agentischer Systeme?</p>
<p>Um diese Fragen zu beantworten beschäftigt sich Julius Schulte mit den verschiedenen Komponenten handlungsfähiger KI. Er untersucht, welche Vulnerabilitäten und Restriktionen KI Agenten aufweisen, indem er die Funktionsweise und Interaktionen ihrer einzelnen Komponenten genauer betrachtet. Dazu gehört eine Charakterisierung der Möglichkeiten und Limitationen von schlussfolgernden Sprachmodellen (reasoning LLMs), der Gedächtnisverwaltung (memory) und den Interaktionsprotokollen, wie zum Beispiel das Agent to Agent (A2A) Protokoll oder das Model Context Protocol (MCP).</p>
<p>Handlungsfähige KI ist eine Allzwecktechnologie (General Purpose Technology), dessen Verheißung große Produktivitätsgewinne sind. Ob, auf welche Art und mit welchen Auswirkungen für die Gesellschaft sich dies realisieren lässt ist von fundamentalen Interesse für Julius Forschung.</p>
<p>Julius Schulte hat Abschlüsse in Economics (B.Sc.), International Affairs (M.A.) und Computer Science (M.Sc.). Vorher arbeitete er als Data Science Lead am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Genf und Data Analyst für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Sein Lebensmittelpunkt ist die Schweiz. Seine Interessen sowie Vorlieben entsprechen diesem ganz überraschenderweise: Er liebt (dunkle) Schokolade, macht gerne Ausfahrten mit seinem Velo bzw. Rennrad in den Bergen und hat schon mehrere Langlaufwettbewerbe (Skating) bestritten. Allgemein ist Julius immer motiviert etwas Neues zu lernen in welchem Gebiet auch immer und versucht die Welt zu verstehen frei nach dem Motto &#8222;sapere audere&#8220;.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/das-komplexe-system-der-handlungsfaehigen-ki/">Das komplexe System der handlungsfähigen KI</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Arbeitsteilung und Lohnverhandlungen im modernen Arbeitsmarkt</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/arbeitsteilung-und-lohnverhandlungen-im-modernen-arbeitsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tuk stiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 09:58:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tuk-stiftung.de/?p=15564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Faktoren bestimmen Löhne und Gehälter, wenn moderne Produktionsprozesse die Zusammenarbeit von spezialisierten Arbeitskräften erfordern und oftmals die ganze Welt umspannen? Wie können gewerkschaftliche Tarifverhandlungen den Balanceakt zwischen Verteilungsgerechtigkeit und internationaler Standortwettbewerbsfähigkeit meistern?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/arbeitsteilung-und-lohnverhandlungen-im-modernen-arbeitsmarkt/">Arbeitsteilung und Lohnverhandlungen im modernen Arbeitsmarkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Jan Knuf</h4>
<p><img decoding="async" class="wp-image-15630 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221.jpg" alt="" width="530" height="353" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-221.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" />Welche Faktoren bestimmen Löhne und Gehälter, wenn moderne Produktionsprozesse die Zusammenarbeit von spezialisierten Arbeitskräften erfordern und oftmals die ganze Welt umspannen? Wie können gewerkschaftliche Tarifverhandlungen den Balanceakt zwischen Verteilungsgerechtigkeit und internationaler Standortwettbewerbsfähigkeit meistern?</p>
<p>In meiner Forschung nutze ich administrative Daten, quasi-experimentelle Forschungsdesigns und ökonometrische Methoden, um diese Fragen theoretisch und empirisch zu untersuchen. Besonders interessiert mich dabei, wie sich die Arbeitsteilung zwischen spezialisierten Berufsgruppen in der modernen Arbeitswelt auf die Verhandlungsposition von Arbeitnehmern bei Lohnverhandlungen auswirkt. Die Aufteilung von komplexen Arbeitsprozessen in viele Teilschritte war der Grundstein der industriellen Revolution und hat in der modernen Wissensökonomie weiter an Bedeutung gewonnen. Durch erfolgreiche Arbeitsteilung konnten neue, komplexere Produkte und Dienstleistungen entstehen und bestehende effizienter hergestellt werden. Arbeitsteilung erschafft also Wohlstand, erfordert aber gleichzeitig auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Berufsgruppen, die jeweils in einem bestimmten Arbeitsschritt spezialisiert sind, und sich dadurch im Produktionsprozess ergänzen. Dadurch entstehen wechselseitige Abhängigkeiten zwischen den Berufsgruppen, da eine erfolgreiche Produktion nur in Zusammenarbeit aller Teilschritte erfolgen kann. In meiner Dissertation untersuche ich welche Auswirkungen die Arbeitsteilung auf Verhandlungsstrategien und Lohnabschlüsse von spezialisierten Berufsgruppen im Kontext von gewerkschaftlichen Tarifverhandlungen hat und welche Berufsgruppen gemeinsam und welche separat verhandeln sollten, um faire und effiziente Arbeitsmarktergebnisse zu erzielen.</p>
<p>Aktuell promoviere ich im Bereich Ökonomie am University College London (UCL). Vor meinem PhD habe ich Volkswirtschaftslehre im Bachelor an der Universität Mannheim studiert und im Anschluss einen Master in Economics an der Universität Bonn absolviert. Nach meinem Master bin ich zunächst für zwei Jahre in die USA gegangen, wo ich als Forschungsassistent an der University of Chicago und der Yale University gearbeitet habe. Neben meiner Promotion engagiere ich mich ehrenamtlich als Mentor und unterstütze Studierende aus Entwicklungsländern bei ihren Bewerbungen für Studienprogramme an renommierten Universitäten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/arbeitsteilung-und-lohnverhandlungen-im-modernen-arbeitsmarkt/">Arbeitsteilung und Lohnverhandlungen im modernen Arbeitsmarkt</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Technologischer und demographischer Wandel: Auswirkungen auf Lohnentwicklung, Einkommensungleichheit und Produktivität</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/technologischer-und-demographischer-wandel-auswirkungen-auf-lohnentwicklung-einkommensungleichheit-und-produktivitaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tuk stiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 10:16:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tuk-stiftung.de/?p=15471</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um nachhaltigen Wohlstand zu sichern und ein finanzierbares Sozialsystem zu gewährleisten, ist es entscheidend zu verstehen, wie technologischer Fortschritt und demographische Veränderungen den Arbeitsmarkt verändern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/technologischer-und-demographischer-wandel-auswirkungen-auf-lohnentwicklung-einkommensungleichheit-und-produktivitaet/">Technologischer und demographischer Wandel: Auswirkungen auf Lohnentwicklung, Einkommensungleichheit und Produktivität</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Eric Klemm</h4>
<p><img decoding="async" class="wp-image-15634 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-239.jpg 2560w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p data-wp-editing="1">Um nachhaltigen Wohlstand zu sichern und ein finanzierbares Sozialsystem zu gewährleisten, ist es entscheidend zu verstehen, wie technologischer Fortschritt und demographische Veränderungen den Arbeitsmarkt verändern. Technologischer Fortschritt prägt dabei nicht nur die Dynamik der Einkommensungleichheit, sondern verändert auch die Strukturen und Anforderungen des Arbeitsmarktes. Ebenso rückt der demographische Wandel in den Fokus, da sich eine veränderte Größe und Zusammensetzung der Erwerbsbevölkerung erheblich auf das Arbeitskräfteangebot und die Produktivität auswirken kann.</p>
<p>In meiner Forschung untersuche ich, wie sich Löhne und Arbeitslosigkeit von Arbeitnehmern im Zeitablauf entwickeln und wie sich diese Veränderungen auf die Einkommensverteilung auswirkt. In weiteren Arbeiten widme ich mich den Auswirkungen des demographischen Wandels auf Unternehmen und Erwerbsverläufe. Ziel meiner Forschung ist es, Einblicke für eine Wirtschaftspolitik zu liefern, die den technologischen und demographischen Herausforderungen gerecht wird und die langfristige Stabilität des Wohlfahrtsstaates sichert.</p>
<p>Meine akademische Laufbahn begann mit einem Bachelorstudium in Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim, das ich um ein Auslandssemester an der Università Bocconi in Mailand erweiterte. Im Anschluss daran absolvierte ich einen Master of Philosophy (MPhil) in Volkswirtschaftslehre an der University of Oxford. Derzeit promoviere ich in Volkswirtschaftslehre am University College London (UCL).</p>
<p>Neben meiner akademischen Laufbahn engagiere ich mich seit meinem Abitur in verschiedenen sozialen Projekten. Seit 2020 bin ich ehrenamtlich als Projektleiter für Workshops bei ApplicAid e.V. tätig, einer Initiative, die bildungsbenachteiligten Schülern und Studierenden den Zugang zu Stipendien erleichtert. Durch unsere Beratungsangebote, Workshops, Lokalgruppen sowie unser Mentoringprogramm informieren wir an Schulen und Universitäten über Stipendienprogramme, bauen Vorurteile ab und bereiten gezielt auf Bewerbungen vor. Für diese Arbeit wurde ApplicAid 2022 vom Europäischen Parlament mit dem Europäischen Bürgerpreis ausgezeichnet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/technologischer-und-demographischer-wandel-auswirkungen-auf-lohnentwicklung-einkommensungleichheit-und-produktivitaet/">Technologischer und demographischer Wandel: Auswirkungen auf Lohnentwicklung, Einkommensungleichheit und Produktivität</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Welche KI-Kompetenzen braucht der Arbeitnehmer von morgen?</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/welche-ki-kompetenzen-braucht-der-arbeitnehmer-von-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[tuk stiftung]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 10:11:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://tuk-stiftung.de/?p=15468</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Zuge des rasanten technologischen Fortschritts gewinnt die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenste Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/welche-ki-kompetenzen-braucht-der-arbeitnehmer-von-morgen/">Welche KI-Kompetenzen braucht der Arbeitnehmer von morgen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Sophie Perret</h4>
<p><img decoding="async" class="wp-image-15632 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232.jpg" alt="" width="530" height="353" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-232.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" />Im Zuge des rasanten technologischen Fortschritts gewinnt die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in verschiedenste Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zunehmend an Bedeutung. Insbesondere im Gesundheitswesen bieten KI-basierte Anwendungen das Potenzial, bestehende Versorgungspraxen grundlegend zu verändern und die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern. Allerdings stehen diesen Innovationen auch zahlreiche Hürden gegenüber – von der Finanzierung und Regulatorik bis hin zu einem Mangel an Akzeptanz und Fachkompetenzen im Umgang mit neuen Technologien.</p>
<p>Mein übergeordnetes Forschungsgebiet konzentriert sich auf die Translation von KI-basierten Prototypen in die Praxis, insbesondere im Gesundheitswesen und deren Überführung in die Versorgungspraxis. Der Translationsprozess ist dabei mit zahlreichen Herausforderungen verbunden, darunter die Sicherstellung der Finanzierung, die Einhaltung regulatorischer Anforderungen (wie Datenschutz und MDR), sowie der Mangel an KI-Kompetenzen und die fehlende Akzeptanz in der Praxis.</p>
<p>Im Rahmen meines PhD liegt mein Schwerpunkt auf der Erforschung der erforderlichen KI-Kompetenz. Dabei beschäftige ich mich mit der Frage, wie der technologische Wandel – insbesondere durch Künstliche Intelligenz – die Qualifikationsanforderungen von Arbeitskräften in verschiedenen Bereichen verändert.</p>
<p>Ein aktuelles Forschungsprojekt, an dem ich beteiligt bin, ist der Aufbau von KI-Reallaboren zur Integration digitaler Gesundheitsanwendungen und KI in das Gesundheitswesen. Weitere Informationen hierzu sind unter folgendem Link zu finden: <a href="https://ki-reallabor-bw.de">ROUTINE</a>.</p>
<p>Derzeit absolviere ich meinen PhD in Engineering am Institute for Manufacturing (IfM) der University of Cambridge. Zuvor habe ich einen Bachelor of Science in Technischer Volkswirtschaftslehre sowie einen Master of Science im Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie abgeschlossen.</p>
<p>Neben meiner akademischen Tätigkeit widme ich mich in meiner Freizeit der Entwicklung von Experimenten und den dazugehörigen Experimentier-Sets für den MINT-Unterricht. Gemeinsam mit Freunden habe ich 2018 die gemeinnützige UG desk-lab gegründet (haftungsbeschränkt) [<a href="http://www.desk-lab.de">www.desk-lab.de</a>]. Unser aktuelles Projekt in Zusammenarbeit mit der RPTU Kaiserslautern ist der GewässerCampus, bei dem Schüler im Rahmen eines Citizen-Science-Ansatzes eine photometrische Gewässeranalyse durchführen können. Die Ergebnisse werden in einer Webanwendung veröffentlicht und weiter analysiert [<a href="http://www.gewaessercampus.de">www.gewaessercampus.de</a>].</p>
<p>Früher ein fester Bestandteil meines Lebens, nehme ich auch heute, wann immer es die Zeit und die räumliche Entfernung zulassen, als Teilnehmer oder Teamer an Veranstaltungen des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) teil.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/welche-ki-kompetenzen-braucht-der-arbeitnehmer-von-morgen/">Welche KI-Kompetenzen braucht der Arbeitnehmer von morgen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Clara v. Bismarck-Osten: Der Arbeitsmarkt unter der Lupe</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/der-arbeitsmarkt-unter-der-lupe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kulot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 08:18:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://s14.thedigitalsolution.de/?p=15291</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie wirkt sich der Mindestlohn auf den Arbeitsmarkt aus? Führt eine großzügige Arbeitslosenunterstützung zu höherer Arbeitslosigkeit? Fördert ein verlängerter Mutterschaftsurlaub die berufliche Integration von Frauen, oder behindert er sie?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/der-arbeitsmarkt-unter-der-lupe/">Clara v. Bismarck-Osten: Der Arbeitsmarkt unter der Lupe</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Clara v. Bismarck-Osten</h4>
<p>Wie wirkt sich der Mindestlohn auf den Arbeitsmarkt aus? Führt eine großzügige Arbeitslosenunterstützung zu höherer Arbeitslosigkeit? Fördert ein verlängerter Mutterschaftsurlaub die berufliche Integration von Frauen, oder behindert er sie?</p>
<p>Noch vor rund 20 Jahren stützten sich Ökonomen zur Beantwortung solcher Fragen vor allem auf theoretische Modelle. Diese Modelle basieren auf der Vorstellung, dass sich das Gleichgewicht von Arbeitsangebot und -nachfrage über den Preis – also den Lohn – einstellt, der durch staatliche Eingriffe oft verzerrt wird.</p>
<p>Dank der wachsenden Verfügbarkeit von Verwaltungsdaten und leistungsfähigeren Computern ist es in den letzten Jahren zunehmend möglich geworden, diese Theorien empirisch zu überprüfen. Mit modernen statistischen Methoden können wir nun beispielsweise untersuchen, ob die Einführung von Mindestlöhnen tatsächlich zu mehr Arbeitslosigkeit führt oder wie eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes die Dynamik von Zu- und Abgängen in der Arbeitslosigkeit beeinflusst.</p>
<p>Im Rahmen meiner Dissertation untersuche ich die Auswirkungen verschiedener Arbeitsmarktreformen. Dabei stelle ich mir die Frage, inwieweit der Staat mit gezielten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen die berufliche Integration von Frauen fördern kann. Ein Schwerpunkt meiner Forschung liegt auf der Analyse dreier großer Reformen des Mutterschaftsurlaubs in Großbritannien. Hierbei untersuche ich, wie sich diese Reformen auf die Bindung von Frauen an den Arbeitsmarkt ausgewirkt haben. Indem ich ähnliche Kohorten von Frauen vor und nach der Einführung der Reformen vergleiche, versuche ich, die kausale Wirkung dieser Maßnahmen herauszuarbeiten. In diesem Projekt – wie auch in meinen weiteren Arbeiten zum Thema Ehegattensplitting – nutze ich umfassende Steuerdaten und setze neueste ökonometrische Methoden ein.</p>
<p>Ausgewählte Publikationen sind hier einsehbar:</p>
<ul>
<li><a href="https://academic.oup.com/economicpolicy/article/37/109/87/6505208">https://academic.oup.com/economicpolicy/article/37/109/87/6505208</a></li>
<li>Clara von Bismarck-Osten, Kirill Borusyak, Uta Schönberg, „The Role of Schools in Transmission of the SARS-CoV-2 Virus: Quasi-Experimental Evidence from Germany“, Economic Policy Oxford Academic Review, Volume 37, Issue 109, Januar 2022, Seiten 87–130.</li>
</ul>
<p>Nach meinem Bachelor in Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und einem Jahr in einem Forschungszentrum für Entwicklungsökonomie wechselte ich an das University College London. Mein Master of Science sowie meine Promotion werden unter anderem vom Institute for Fiscal Studies und der Rockwool Foundation/CReAM unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/der-arbeitsmarkt-unter-der-lupe/">Clara v. Bismarck-Osten: Der Arbeitsmarkt unter der Lupe</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Inequality and Social Mobility in the Modern German Economy</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/inequality-and-social-mobility-in-the-modern-german-economy/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kulot]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Nov 2024 08:14:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://s14.thedigitalsolution.de/?p=15286</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie können Volkswirtschaften Wohlstand schaffen, welcher der breiten Bevölkerung zugutekommt? Traditionell kann der Staat durch steuerliche Umverteilungsmaßnahmen nachträglich für weniger Ungleichheit sorgen. Doch dieser Ansatz setzt erst an, nachdem Ungleichheiten bereits entstanden sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/inequality-and-social-mobility-in-the-modern-german-economy/">Inequality and Social Mobility in the Modern German Economy</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Carl Gergs</h4>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15633 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234.jpg" alt="" width="530" height="353" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2025/11/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-234.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></p>
<p>Wie können Volkswirtschaften Wohlstand schaffen, welcher der breiten Bevölkerung zugutekommt? Traditionell kann der Staat durch steuerliche Umverteilungsmaßnahmen nachträglich für weniger Ungleichheit sorgen. Doch dieser Ansatz setzt erst an, nachdem Ungleichheiten bereits entstanden sind. Es wäre daher wünschenswert, schon im Vorfeld, insbesondere am Arbeitsmarkt, für eine inklusivere Verteilung der Chancen und des Wohlstands zu sorgen.</p>
<p>Ein wesentlicher Hebel für inklusives Wachstum ist die Schaffung von ausreichend gut bezahlten Arbeitsplätzen, zu denen möglichst viele Menschen Zugang haben. Wenn Arbeitsmärkte integrativer gestaltet werden und ein breites Spektrum der Bevölkerung an diesem Wohlstand teilhaben kann, reduziert dies den Bedarf an nachträglicher Umverteilung durch staatliche Eingriffe. Ein solcher Ansatz würde es ermöglichen, die sogenannte „shared prosperity“ – eine geteilte Wohlstandsentwicklung – zu erreichen, bei welcher Wohlstand breit in der Gesellschaft verteilt wird.</p>
<p>In meinem Promotionsprojekt setze ich mich intensiv mit der Frage auseinander, wie sowohl Arbeitsmärkte als auch wirtschaftliches Wachstum inklusiver gestaltet werden können. Mein Fokus liegt insbesondere auf der Analyse der Machtverhältnisse zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Die relative Marktmacht beider Seiten hat sich im Laufe der Zeit verändert, was signifikante Auswirkungen auf Löhne, Arbeitsbedingungen und die Verhandlungsmöglichkeiten der Arbeitnehmer hat. Meine Forschung zielt darauf ab, diese Dynamiken besser zu verstehen und so Lehren für Policymaker zu finden.</p>
<p>Ein weiteres zentrales Thema meiner Forschung ist die Reform der Hochschulfinanzierung. Bildung ist ein Schlüsselfaktor für soziale Mobilität und wirtschaftliche Teilhabe. Dabei untersuche ich, wie unterschiedliche Modelle der Finanzierung von Hochschulen den Zugang zur höheren Bildung beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die sozialen Aufstiegschancen verschiedener Bevölkerungsgruppen hat.</p>
<p>Vor meiner Promotion habe ich meinen Bachelor in Volkswirtschaftslehre an der University of Oxford abgeschlossen, gefolgt von einem Master of Science am University College London. Neben meinem Studium habe ich mich auch aktiv in der Unterstützung von jungen Menschen engagiert, insbesondere durch meine Rolle als Koordinator und Mentor in den Mentoring-Programmen von Project Access und des AMP.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/inequality-and-social-mobility-in-the-modern-german-economy/">Inequality and Social Mobility in the Modern German Economy</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Verteilungsethik – Wie können wir knappe Ressourcen gerecht verteilen?</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/verteilungsethik-wie-koennen-wir-knappe-ressourcen-gerecht-verteilen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kulot]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2024 09:53:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://s14.thedigitalsolution.de/?p=15200</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fragen der Verteilungsgerechtigkeit finden sich in fast allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens: Können wir von der ökonomischen Ungleichheit unserer Gesellschaft darauf schließen, dass diese ungerecht ist? Wie groß sollte dann der Grad der Umverteilung sein?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/verteilungsethik-wie-koennen-wir-knappe-ressourcen-gerecht-verteilen/">Verteilungsethik – Wie können wir knappe Ressourcen gerecht verteilen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Korbinian Rüger</h4>
<p><img decoding="async" class="wp-image-15649 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140.jpg" alt="" width="530" height="353" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-140.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" />Fragen der Verteilungsgerechtigkeit finden sich in fast allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens: Können wir von der ökonomischen Ungleichheit unserer Gesellschaft darauf schließen, dass diese ungerecht ist? Wie groß sollte dann der Grad der Umverteilung sein? Auf welcher Grundlage können wir entscheiden, welche Leistungen von einem öffentlichen Gesundheitssystem übernommen wer Fragen der Verteilungsgerechtigkeit finden sich in fast allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens: Können wir von der ökonomischen Ungleichheit unserer Gesellschaft darauf schließen, dass diese ungerecht ist? Wie groß sollte dann der Grad der Umverteilung sein? den sollen und welche Krankheiten erforscht werden sollen? Wie entscheiden wir, zum Beispiel in Kriegsfällen, wann es gerecht ist, Menschen zu schaden, um anderen Menschen zu helfen? Sind wir als heutige Generationen dazu verpflichtet, genügend Ressourcen für kommende Generationen zu hinterlassen?</p>
<p>So unterschiedlich diese Fragen auch anmuten, sie alle eint eines: Immer geht es darum, wie knappe Güter (ökonomischer Wohlstand, Gesundheit, Unversehrtheit im Kriegsfall, natürliche Ressourcen) zwischen Menschen zu verteilen sind. In meinem Promotionsvorhaben an der Universität Oxford habe ich mich mit den ethischen Grundlagen der Verteilungsgerechtigkeit beschäftigt, die zur Beantwortung solcher zentralen politischen Fragen essential sind.</p>
<p>Meine Promotionsschriften/ Papers sind unter folgendem Link nachlesbar:</p>
<p>Essays in the Ethics of Distribution: <a href="https://ora.ox.ac.uk/objects/uuid:c2d3a5a1-2305-42e3-a0ea-af21195e2764">https://ora.ox.ac.uk/objects/uuid:c2d3a5a1-2305-42e3-a0ea-af21195e2764</a></p>
<p>Nach meinem Bachelor in Philosophy and Economics an der Universität Bayreuth absolvierte ich zunächst meinen Master of Science in Philosophy an der London School of Economics. Während meiner darauffolgenden Promotion im Fach Philosophie an der University of Oxford verbrachte ich im Rahmen des Fulbright Scholarships ein Jahr an der Princeton University. Seit 2020 bin ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Ethik der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig.</p>
<p>Neben meinem Studium und auch jetzt neben meiner Arbeit an der Ludwig-Maximilians-Universität München habe ich mich immer in verschiedenen Funktionen politisch engagiert. Ich versuche, soweit möglich, meiner theoretischen philosophischen Arbeit zu Verteilungsgerechtigkeit eine praktische Dimension zu geben. Aktuell bin ich ehrenamtlicher Vorsitzender der SPD im Landkreis München.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/verteilungsethik-wie-koennen-wir-knappe-ressourcen-gerecht-verteilen/">Verteilungsethik – Wie können wir knappe Ressourcen gerecht verteilen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Skandalfaktoren &#8211; Was zeichnet die Skandalbericht&#173;erstattung aus?</title>
		<link>https://tuk-stiftung.de/skandalfaktoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kulot]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2024 08:26:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[STIPENDIATEN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://s14.thedigitalsolution.de/?p=15141</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Berichterstattung über Skandale hat in den letzten Jahren sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität deutlich zugenommen. Oftmals sind Normüberschreitungen in der Berichterstattung stark personalisiert, werden trotz unsicherer Faktenlage intensiv angeprangert und enthalten Vorverurteilungen, die sich später als unhaltbar erweisen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/skandalfaktoren/">Skandalfaktoren &#8211; Was zeichnet die Skandalbericht&shy;erstattung aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Inga Oelrichs</h4>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-15650 alignleft" src="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173.jpg" alt="" width="530" height="354" srcset="https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-200x133.jpg 200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-300x200.jpg 300w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-400x267.jpg 400w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-600x400.jpg 600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-768x512.jpg 768w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-800x534.jpg 800w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-1200x801.jpg 1200w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-1536x1025.jpg 1536w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173-1600x1068.jpg 1600w, https://tuk-stiftung.de/wp-content/uploads/2015/09/2025-11-TUK-Stiftungssitzung-Berlin-173.jpg 2560w" sizes="(max-width: 530px) 100vw, 530px" /></p>
<p>Die Berichterstattung über Skandale hat in den letzten Jahren sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität deutlich zugenommen. Oftmals sind Normüberschreitungen in der Berichterstattung stark personalisiert, werden trotz unsicherer Faktenlage intensiv angeprangert und enthalten Vorverurteilungen, die sich später als unhaltbar erweisen. Dabei geraten die gesellschaftlichen Funktionen von Skandalen, wie die Diskussion über Normen und Werte, zunehmend in Gefahr. Durch die ständige Thematisierung können Desensibilisierung und Überforderung der Öffentlichkeit entstehen, was langfristig zu einem Vertrauensverlust in Medien und gesellschaftliche Institutionen führen kann.</p>
<p>In meiner Dissertation habe ich mich mit dem Ausmaß und der Art der Berichterstattung über Skandale auseinandergesetzt. Das Ziel der Arbeit war es, einzelfallübergreifende Merkmale medialer Skandalisierungen zu erfassen und ihre Bedeutung zu erklären. Dabei bildeten die Nachrichtenwertforschung und die Theorie des rationalen Handelns die theoretische Grundlage.</p>
<p>Durch eine detaillierte Inhaltsanalyse der Skandalberichterstattung sowie eine Befragung von Journalisten konnte ich zeigen, wie häufig Skandale medial aufgegriffen werden, wie sie in Bezug auf Umfang, Platzierung und Intensität der Anprangerung aufbereitet sind und welche Ziele Journalisten mit der Berichterstattung über Normüberschreitungen verfolgen. Die Ergebnisse meiner Forschung bieten einen neuen Blick auf die Skandalisierung in den Medien und ermöglichen eine differenzierte Beurteilung der Berichterstattung.</p>
<p>Meine Dissertation „Skandalfaktoren. Analysen zu Darstellung und Strukturen medialer Skandalisierung auf Basis der Nachrichtenwertforschung“ wurde als Monographie im Herbert von Halem Verlag veröffentlicht.</p>
<p>Informationen zu meinen aktuellen Projekten sind in meinem Lehr- und Forschungsprofil abrufbar unter <a href="https://fis.dshs-koeln.de/de/persons/inga-oelrichs">https://fis.dshs-koeln.de/de/persons/inga-oelrichs</a> oder <a href="https://www.researchgate.net/profile/Inga-Oelrichs">https://www.researchgate.net/profile/Inga-Oelrichs</a>.</p>
<p>Mein Werdegang ist eng mit der Deutschen Sporthochschule Köln verknüpft. Nach Auslandsaufenthalten in Kanada und Australien schloss ich 2009 mein Studium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Medien und Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule ab. Im Anschluss promovierte ich dort am Institut für Kommunikations- und Medienforschung. An diesem Institut bin ich nun als Studienrätin im Hochschuldienst tätig und forsche im Themenfeld der Sportkommunikation. Darüber hinaus engagiere ich mich insbesondere in der Studiengangsleitung des Studiengangs Sportjournalismus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://tuk-stiftung.de/skandalfaktoren/">Skandalfaktoren &#8211; Was zeichnet die Skandalbericht&shy;erstattung aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://tuk-stiftung.de">TUK-STIFTUNG</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
